Gemeindevertretung

Evangelische Pfarrgemeinde A. und H.B. Dornbirn

Gemeindevertretung 18.11.2015 
Protokoll folgt.

Gemeindevertretung 26.3.2015 

Am 26.3.2015 hat mit 47 Personen die Gemeindevertretung unter Leitung des Kurators Uwe Bergmeister ihre erste Sitzung in diesem Jahr abgehalten. Folgende Tagesordnung wurde behandelt:

      1. Begrüßung und Feststellung der Beschlussfähigkeit.
      2. Genehmigung der Tagesordnung.
      3. Genehmigung des Protokolls der letzten Sitzung.
      4. Jahresbericht 2014 (Gemeinde und OKR) – Antrag zur Genehmigung.
      5. Rechnungsabschluss 2014 (Schatzmeister).
      6. Bericht der Rechnungsprüferinnen und Antrag zur Entlastung des Schatzmeisters und des Presbyteriums.
      7. Presbyterium (Nachwahl, Veränderungen)
      8. Gutachten Gemeindezentrum – Antrag
        – Grundstück Rosenstraße
        – Projektgruppe
      9. Ausblick 2015 (Fernwärme, Programm, usw.)
      10. Allfälliges

Top 7 der Tagesordnung der Gemeindevertretung am 26.3.2015

Antrag Nachwahl ins Presbyterium:
Beate Bück, Unternehmensberaterin

Veränderungen im Presbyterium:

  • Helmut Schneider: übernimmt STV Schatzmeister (ab sofort)
  • Beate Bück: übernimmt das Amt Schatzmeister (ab sofort)
  • Franz Garternicht legt aus gesundheitlichen Gründen sein Amt als STV Schatzmeister zurück.
  • Uwe Bergmeister: übernimmt das Amt STV Kurator (ab 1. Mai 2015)
  • Walter Werner:   übernimmt das Amt Kurator (ab 1. Mai 2015)

Top 8 der Tagesordnung der Gemeindevertretung am 26.3.2015

Zukunftsplanung / Zielsetzungen Sanierung für Gemeindezentrum:
1. Barrierefreiheit
2. Raumhöhe entsp. gesetzlichen Vorschriften
3. Direkte Verbindung Saal Küche
4. Büro: 1 zusätzlicher Arbeitsplatz im Büro
5. Dach: Asbestsanierung
6. Saal: Vergrößerung möglich?
7. Keller: Trockenlegung und Sanierung
8. Garage: im UG umnutzen, Carport stattdessen
9. Installationen: LSE komplett neu, Heizung bleibt (Gasheizung, Erneuerung: 2014)
10. Schalldämmung verbessern
11. Wärmedämmung verbessern / Heizkosten senken
12. Lift möglich?
13. Erfüllung Raumprogramm Zukunftsplanung

Sanierung / Erläuterungen:
Eine Sanierung des Pfarrhauses ist sehr aufwendig.
Die gesamte Gebäudehülle inkl. der Fenster ist zu modernisieren. Das Gebäude muss
entsprechend dem aktuellen Stand der Technik gedämmt werden, die Fenster sind zu
ersetzen. Insbesondere das Dach ist komplett zu erneuern (Asbest).
Die gesamte Haustechnik, evtl. mit Ausnahme der Heizung (Stand: 2014) ist zu veraltet
und muss ersetzt werden.
Die unterschiedlichen NIveaus der Erdgeschosse des hohen und des niedrigen
Gebäudeteils lassen eine durchgängige Barrierefreiheit nicht zu.
Eine Anhebung des Saalniveaus ist aus folgenden Gründen nicht zielführend:
– Anhebung des Daches notwendig.
– Anbindung an Aussenanlagen schwierig (Zugangstreppe, Terrasse, Kirche, Garten)
– ungenutzer Hohlraum entsteht zwischen Decke UG und Boden Saal.
In Bezug auf die Zukunftsplanung ergibt sich, dass die vor allem die öffentlichen Flächen
und die Gemeindeflächen zu klein sind, während die Wohnungsflächen in etwa die
richtige Größe haben.
Falls der Bedarf an Wohnungsflächen reduziert werden könnte, wäre eine Entkernung
der Wohnung im UG anzudenken. Hier könnten die Räume Kinderraum / Krabbelzimmer
und Bibliothek / Club / Senioren / Medien mit insgesamt 82 statt 100 m² angeordnet
werden.
Der Raumbedarf entsprechend der Zukunftsplanung liegt 239 m² höher, als die
bestehenden Flächen Platz bieten. Im Fall einer Sanierung ist der Bedarf entsprechend
zu reduzieren.
Eine Sanierung des bestehenden Gebäudes erfüllt nicht den Raumbedarf, erfüllt die
Zielsetzungen nur teilweise und kann substantielle Probleme des Bestandes nicht
korrigieren (Unterschiedliche Niveaus des Erdgeschosses, im Verhältnis zu große
Wohnungsflächen, zu kleine Allgemeinflächen, Vermischung der Nutzungen).

Neubau / Erläuterungen:
Gegenüber einer Sanierung hätte ein Neubau zahlreiche Vorteile, die es zu
berücksichtigen gilt:
– grosszügigere Raumhöhen (vor allem im Bereich Saal) sind möglich.
– bessere Raumqualität durch Vermeidung von Souterrain-Situationen, grössere
Verglasungen, wertigere Oberflächen und Materialien
– konsequentere Trennung von privaten (z.B. Wohnungen) und öffentlichen Bereichen
(z.B. Verwaltung)
– gute Schalldämmung und Akustik
– Energie- und Betriebskosteneinsparung
– vollständige Barrierefreiheit
– mehr mögliche Nutzungen für interne Veranstaltungen und externe Vermietung
Damit sind auch höhere Subventionen der öffentlichen Hand zu erwarten.
– gesellschaftlich und wirtschaftlich bessere Auslastung
– längere Lebensdauer, geringere Reparaturkosten
– neuer Anziehungspunkt für die Gemeinde
– bessere Raumaufteilung und daher höhere Nutzungsmöglichkeiten.
Im Falle eines Neubaus ist es wichtig, die bestehende qualitätsvolle Situation mit der
direkten Anbindung einer grossen Terrasse an den Garten adäquat zu ersetzen.

Aus den angeführten Gründen schlägt deshalb das Presbyterium einen Neubau des Gemeindezentrums vor.

Antrag für die folgende Vorgangsweise zur Planung des Gemeindezentrums:

1. Neubau des Gemeindezentrums nach Variante B mit voraussichtlichen Kosten von
2,202.000 €
2. Bildung eines Fördervereins
3. Bildung einer Projektgruppe
4. Architektenwettbewerb / Jury und Auswahl des Projektes
Planung, Kostenermittlung
5. Finanzierung
Mögliche Finanzierungsmodelle
Verhandlungen mit Subventionsgeber, Investoren, usw.
6. Detailplanung
7. Ausführung

Diesem Antrag wurde einstimmig zugestimmt.
26.3.2015/UB